Hallo 2026!
Wir wünschen euch/Ihnen ein frohes neues Jahr!
Ein neues Jahr als neuer Anfang begegnet uns gedanklich in vielen Texten und Gesprächen. Neu ist die Jahreszahl, im Januar erfordert es häufig viel Konzentration in Gedanken nicht weiter ‚2025‘ bei der Datumsangabe zu schreiben. Aber gibt es eine Lücke zwischen dem alten und dem neuen Jahr, die bei anderen Monatswechseln nicht zu bemerken ist? Etwas abzuschließen und etwas neu zu beginnen scheint jedenfalls vielen Menschen, als gedankliches Bild, zuzusagen.
Einen Strich, und damit Bilanz, ziehen. Überlegen, ob das vergangene Jahr überwiegend positiv oder doch eher negativ für uns erscheint. Pläne für das neue Jahr schmieden oder einfach alles machen wie gewohnt. Selbst wenn wir uns dafür entscheiden bei diesem Gedankenspiel nicht mitzumachen, es wird nicht leicht dem zu entgehen.
Wirklich „neu“ im Januar: Die weiße Schneedecke, die alles zudeckt. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Manche holen ihre Schlitten raus und genießen den seltenen Spaß, die Hügel hinunter zu sausen oder auf einem Schlitten gezogen zu werden. Andere hassen es kratzende Wollpullover zu tragen oder eine Mütze aufziehen zu müssen.
Über die Probleme auf den Geh- und Radwegen und über nicht geräumte Straßen wollen wir jetzt gar nicht erst reden. Gerade für die Menschen, die auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind oder Einschränkungen im Bewegungsapparat haben, machen sich Sorgen nach draußen zu gehen. Leider sind diese auch berechtigt, da Städte, Hausbesitzer*innen oder Anwohner*innen der Räumpflicht teilweise nicht nachkommen. Hoffentlich bleiben alle unversehrt, die zur Schule, zur Arbeit oder zu anderen Terminen müssen.
Vielleicht bringt uns die Wetterlage zumindest auch ein bisschen positive Entschleunigung zu Jahresbeginn: Noch mal tief durchatmen und immer daran denken, dass irgendwann der Frühling kommen wird.
Ihnen/euch einen guten Januar wünschen
Hardi Schlie und Roma Mukherjee
(Foto: Copyright Florian Lacina)
