Buchtipp: „Emotional Load. Wie Mütter frei von emotionaler Überlastung werden“ von Susanne Mierau

Sich um die Kinder kümmern, um ältere Verwandte, den oder die Partnerin, vielleicht noch um vorhandene Haustiere kümmern, die Wohnung putzen und „nebenbei“ noch arbeiten gehen? Welche Mutter kennt diese Situation nicht? Über die mehrfachen Belastungen von Frauen wird inzwischen häufiger berichtet und gesprochen. Es geht jedoch nicht um die Tätigkeiten an sich: das Leben als Mutter bringt nicht nur Arbeit mit sich, sondern auch viele Emotionen. Väter, Geschwisterkinder und die Großeltern haben ebenfalls Gefühle und auch diese wirken auf die Mütter ein: Sie tragen auch viel emotionale Last der anderen herum.

Im Buch der Diplom-Pädagogin Susanne Mierau geht es zunächst um die Definition von „Emotional Load“ und wie dieser entsteht und auch subtil auf Mütter einwirken kann. Verdeutlicht wird dies im Buch unter anderem durch die liebevollen Illustrationen von Johanna Augustin. Manchmal schafft ein Bild sofort zu verdeutlichen, was in Worten ausgedrückt länger benötigt, um zu uns durchzudringen.

In verschiedenen Kapiteln, die auch unterschiedliche Übungen enthalten, geht es ebenso um die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie Familienpolitik, patriarchale Verhältnisse, Armut und Rassismus, wie um die Bestandsaufnahme eigener Gefühle und jeweiliger Lebensrealitäten. Die Leser*innen werden dazu angeregt, sich auch mit der zurückliegenden Kindheit von sich selbst zu beschäftigen – denn „Die Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit kostet Kraft, die wir manchmal im Alltag nicht haben“.

Das 2025 im Beltz-Verlag erschienene Buch ist, wie alle Bücher von Susanne Mierau, kein einfacher Ratgeber, sondern ein Workbook. Die Loslösung aus erlernten Mustern ist ein längerer Prozess, Arbeit, der nicht in weiteren Stress münden soll, sondern Erkenntnis und Entlastung bieten kann.

Susanne Mierau hat Pädagogik mit Schwerpunkt Kleinkindpädagogik studiert (Nebenfächer Psychologie und Soziologie). Sie ist Autorin zahlreicher (pädagogischer) Bücher und 2025 ist auch ihr erstes Bilderbuch „Mein kleines Schlafnest“ (mit Illustrationen von Agnes Ofner) erschienen. Die bedürfnisorientierte Erziehung und Gestaltung von Beziehungen sind ihre Schwerpunkte. Mehr zur Autorin unter http://www.susanne-mierau.de

Ich wünsche Ihnen/euch viel Freude beim Stöbern und Lesen!

Ihre/eure Roma Mukherjee

Herr Schlie, warum gibt es in deiner Praxis so viele Kuscheltiere?

Roma: Hallo Hardi! Die Frage stellen einige Kinder, wenn sie zum ersten Mal das Spiel- oder das Sprechzimmer betreten. Ich gebe die Frage an dich weiter.

Hardi: Meine Praxis wird zum großen Teil von Kindern besucht und Kinder lieben Kuscheltiere.

Roma: Die Kuscheltiere sind also zum Wohlfühlen da. Haben sie auch eine Funktion für die Therapie?

Hardi: Natürlich. Ich nutze die Kuscheltiere für ganz unterschiedliche Zwecke. Kinder können in Rollenspielen, gemeinsam mit mir, Situationen aus der Familie oder der Schule nachspielen. So lassen sich Konflikte und die damit verbundenen Gefühle erlebbar machen. Außerdem können so Lösungsversuche erarbeitet werden. Eine Lösung kann auch sein, sich an einen angenehmen Ort zurückzuziehen und mit dem Stofftier alleine zu kuscheln.

Roma: Neben den klassischen Stofftieren, finden die Kinder auch viele therapeutische Handpuppen bei dir. Haben die noch eine spezielle Aufgabe?

Hardi: Ja, zum einen können die Kinder mithilfe dieser Puppen ihre Emotionen nicht nur durch Sprache und Mundbewegungen der Puppen, sondern auch durch deren Gestik ausdrücken. Die Handpuppen sind so konstruiert, dass die Kinder mit einem Arm die Mundbewegungen und mit dem anderen Arm deren Hände steuern können. Dies bringt viel Bewegung und Spaß in die Therapie. Zum anderen nutze ich die Handpuppen beispielsweise auch dazu, um Eltern von kleineren Kindern zu demonstrieren, wie sie diese wirkungsvoll zu einer Handlung auffordern können. Die Handpuppen übernehmen dann die Rolle des Kindes.

Roma: Apropos Bewegung: In deinem Spielzimmer gibt es einen Kicker und ein Tor. Darüber sprechen wir demnächst auch mal. Danke dir für die Erklärungen.

Hardi: Sehr gerne. Ich freue mich auf unser nächstes Gespräch.

Disclaimer: Eberhard Schlie und ich duzen uns und das haben wir für den Blog so übernommen.

Warum eine gründliche neuropsychologische Diagnostik ein rares Gut ist

Wenn bei uns Kinder oder Jugendliche zu einer Diagnostik – zum Beispiel bei Verdacht auf ADHS oder eine Autismus-Spektrums-Störung – angemeldet werden, so sind die Eltern oft erfreut und zugleich erstaunt, dass wir keine nennenswerten Wartezeiten haben. Wir hören dann, dass nur wenige Praxen, Klinikambulanzen oder neuropädiatrische Versorgungszentren eine Diagnostik anbieten und es dort oft bis zu 18 Monate bis zu einem Erstgespräch dauern kann.

Weshalb gibt es so wenige Diagnostikplätze? Das liegt zum einen daran, dass nur wenige Kolleg*innen, die eine Diagnostik anbieten, eine langjährige Berufserfahrung in diesem Bereich haben und die notwendige Reihe von Fortbildungen absolvieren konnten, um die einzelnen Testverfahren fachgerecht durchführen und auswerten zu können. Zum anderen kostet dieses Prozedere (viel) Zeit und Geld. Die Testverfahren selbst sind ebenfalls sehr teuer und erfordern hohe Investitionen. Wir möchten das an einigen Beispielen verdeutlichen:

Bei Verdacht auf eine Autismus-Spektrums-Störung sind folgende Verfahren, die wir (neben weiteren Diagnoseschritten) in unserer Praxis anwenden, weiterhin der Goldstandard:

Intelligenztest WISC-V: 1886,30 Euro, Protokollheft 7,56 Euro (pro Test), Aufgabenheft 6,72 Euro (pro Test)

Autismus-Screening FSK: 94,00 Euro, Fragebogen 1,60 Euro (pro Test)

Diagnostische Beobachtungsskala für Autistische Störungen (ADOS-2): 3708,00 Euro, Protokollheft 4,40 Euro (pro Durchführung)

Diagnostisches Interview für Autismus – Revidiert (ADI-R): 193,00 Euro, Protokollbogen 9,80 (pro Durchführung)

Die Durchführungsdauer ohne Auswertung beträgt beim WISC-V und beim ADOS-2 ungefähr 60 bis 70 Minuten, das ADI-R-Interview schlägt mit 90 bis 240 Minuten zu Buche. Diese Zeiten und die notwendigen Investitionen über die in einer Kassenpraxis gültigen Abrechnungsziffern zu finanzieren, ist allerhöchstens kostendeckend, oft aber ein Zuschuss-Geschäft.

Wir bieten die Diagnostik dennoch an, weil wir – trotz der berufsrechtlichen Verpflichtung, wirtschaftlich arbeiten zu müssen – unseren Grundwerten entsprechend die bestmöglichsten und professionellsten Hilfen für Kinder und Jugendliche anbieten möchten. Es ist für uns absolut nachvollziehbar, dass nicht alle Praxen zeitlich und finanziell in der Lage sind, diese Herausforderungen zu stemmen. Wir würden uns aber wünschen, dass diese Praxen dann auch dazu stehen und nicht, wie dies oft in Fachforen eingeräumt wird, auf kostengünstige, veraltete Verfahren zurückgreifen oder sogar bei Autismus-Verdacht ein reines Fragebogen-Screening (plus der in Gesprächen vorgenommenen sogenannten klinischen Einschätzung der jeweiligen Kolleg*innen) betreiben. Unsere klare Haltung dazu: Neuropsychologische Abklärungen von Diagnosen mit einer hohen Wirkung auf das zukünftige Leben von Kindern und Jugendlichen dürfen niemals, aus Gründen der Kostenersparung oder mit mangelnder fachlicher Kompetenz, unzureichend durchgeführt werden, sondern müssen stets den höchsten Standards genügen. Wer diese nicht anbieten kann oder mag, sollte die Diagnostik anderen Praxen überlassen. Dies ist das Gebot einer ethisch einwandfreien und wertschätzenden Psychotherapie.

Hardi Schlie und Roma Mukherjee

Jetzt noch eine Homepage erstellen lassen? Wirklich?

Diese Frage haben sich Eberhard Schlie und ich in den vergangenen 5 Jahren mehrfach gestellt. Die psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche gibt es seit 1993 und seit mehr als 25 Jahren gab es die alte AOL-Mailadresse und mehr nicht. Beheimatet in räumlicher Nähe zu einer Kinderarztpraxis und einer ergotherapeutischen Praxis gab es vordergründig keine Notwendigkeit auf das Angebot mittels einer eigenen Webseite hinzuweisen, auch die Örtlichkeit und Anfahrt waren meist bekannt. Noch aus dem analogen Zeitalter kommend wurde diese Entscheidung von uns vielleicht auch nur immer verschoben, denn im medizinischen Bereich war (und ist) auch klassische Werbung eingeschränkt und die Notwendigkeit für eine Präsenz im Internet war nicht unbedingt das, was auf der Agenda ganz oben stand.

Sollten wir also wirklich nach so langer Zeit ohne Homepage noch eine entwerfen (lassen)? Das Für und Wider haben wir lange diskutiert und auch nachdem das „Pro“ längst überwogen hatte, dauerte es noch ein paar Jahre, bis wir im März 2025 endlich „online“ waren. Wie kommt es, dass das so viel Zeit in Anspruch genommen hat?

Vermutlich können Sie/könnt ihr sich/euch vorstellen, dass die Erstellung einer Webseite mit vielen Überlegungen und Arbeitsschritten verbunden ist. Zunächst mussten wir überlegen, was wir benötigen und was wir auf der Webseite, neben den Hinweisen auf die Angebote in unserer Kassenpraxis, abbilden möchten. Dabei entstand auch der Wunsch, die Seite zu nutzen, um etwas Transparenz und Orientierung im manchmal verwirrenden Alltag des Gesundheitssystems zu bieten. Neben der Beantwortung vieler Fragen, die uns häufig gestellt werden und die wir mit dem Menüpunkt FAQ (Frequently Asked Questions) zu beantworten versuchen, entstand in uns der Wunsch, mit einem Blog einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und Abläufe, die eventuell nicht allen klar sind, zu schildern und zu erklären.

Nach dieser Überlegung folgte eine der wichtigsten Fragestellungen: Wen möchten wir gerne als Web-Designer*in zur Erstellung der Webseite beauftragen? Dazu habe ich mich auf ausgedehnte Recherche im Netz begeben und mir einige Webseiten von Praxisinhaber*innen aus dem Gesundheitswesen angesehen. Dabei begegneten mir viele Seiten, bei denen es nur eine Landingpage, jedoch keine weiteren Unterseiten, gab. Ebenfalls häufig sah ich Homepages, bei denen sofort zu erkennen war, dass diese weder mit Blick auf Programmierung noch auf das Design professionell erstellt waren. Diese waren für den Auswahlprozess keine Hilfe, da ich gerne via Impressum nachsehen wollte, wer sich für die Gestaltung verantwortlich zeichnete.

Nach ausgedehnter Recherche stieß ich dann auf einige Seiten die, sowohl von der grafischen Umsetzung als auch inhaltlich, mein Interesse weckten. Ich notierte mir, wer diese jeweils designt hatte und schaute mir die Internetpräsenz der Web-Designer*innen an. Ein Auswahl von drei der Firmen/Selbständigen legte ich Eberhard Schlie zur Auswahl vor.

Im Vergleich zu allen anderen Überlegungen zuvor, fiel die Wahl auf „unseren“ Web-Designer dann recht schnell – sein Portfolio fiel uns durch Kreativität, Gestaltung und Beschreibung seines Angebots ausnehmend positiv aus. Wir kontaktierten ihn, machten ein orientierendes Online-Meeting und waren uns schnell einig. Dass es danach noch einige Monate dauerte, hatte nichts mit dem Web-Design zu tun, aber mit unseren fehlenden zeitlichen Ressourcen im Jahr 2024.

Was lange währt, wird endlich gut: Mitte März 2025 war es dann so weit, wir gingen online.

Wenn Sie/ihr die Lektüre bis hierhin durchgehalten habt, dann verraten wir euch natürlich auch (sofern Sie/ihr nicht bereits ins Impressum geschaut haben/habt) wer uns mit seiner Arbeit begeistert hat: Es ist Christian Reister aus Berlin. Unter reister-webdesign.de finden Sie/findet ihr Beispiele seiner entworfenen Webseiten. Natürlich ist er nicht nur im Bereich der Gesundheitsberufe tätig, auch andere Sparten sind vertreten. Wer sich also auch nach längerer freiberuflicher oder gewerblicher Tätigkeit die Frage stellt, ob die Erstellung einer Webseite noch Sinn macht und nach einem Webdesigner sucht, mag sich vielleicht dort umschauen.

Ich wünsche Ihnen/euch eine angenehme Woche!

Roma M. Mukherjee

 

Rückschritt ins letzte Jahrtausend – freier Zugang zur Psychotherapie wird abgeschafft

Eine der wichtigsten Errungenschaften des 1999 eingeführten Psychotherapeutengesetzes war neben der Integration entsprechend qualifizierter Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in das kassenärztliche System die freie Verfügbarkeit der Psychotherapie für alle. Es bedarf aktuell keinerlei Überweisung durch Haus- oder Kinderärzt*innen, sodass ein unmittelbarer und barrierefreier Zugang zur Psychotherapie inklusive der Erstgespräche sowie der neuropsychologischen Diagnostik möglich ist.

Dies hat vor allem für Menschen, die Angst vor einer Stigmatisierung ihrer seelischen Probleme haben, den großen Vorteil, dass sie sich vertrauensvoll direkt an eine psychotherapeutische Fachperson wenden können, ohne zuvor eine ärztliche Überweisung einholen zu müssen. Dies spart zudem Zeit, denn die hausärztlichen und kinderärztlichen Praxen sind bekanntlich chronisch überlastet.

Der neue Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht nun vor, dass die bisherige, bewährte Regelung abgeschafft und durch ein sogenanntes „verpflichtendes Primärarztsystem“ ersetzt werden soll. In diesem System soll – mit Ausnahme der Augenheilkunde und Gynäkologie – jeder Besuch einer fachärztlichen Praxis nur per Überweisung möglich sein. Dies gilt auch für die Psychotherapie bei kassenzugelassenen Therapeut*innen.

Konkret bedeutet dies, dass Haus- oder Kinderärzt*innen darüber entscheiden werden, wer einer psychotherapeutischen Behandlung oder Diagnostik würdig ist und wer nicht. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die durch ihre seelische Probleme oder psychischen Erkrankungen ohnehin schon erheblich belastet sind, wird eine zusätzliche Hürde in den Weg gestellt.

Die zweifelsfrei jetzt schon unzumutbaren Wartezeiten auf jegliche Diagnostik und Therapie werden sich dadurch weiter erhöhen. Die Pläne der Koalition sind aus meiner Sicht zutiefst unsozial und werden insbesondere von Armut Betroffene oder Familien mit Migrationshintergrund sehr hart treffen.

Wenn in einem der reichsten Länder der Welt Einsparungen auf dem Rücken von, durch seelische und körperliche Erkrankungen geschwächten, Familien ausgetragen werden, so widerspricht dies letztlich den Grundsätzen der Humanität.

Übrigens: Wer diese Regelung umgehen möchte, soll mit Gebühren belegt werden. Das schafft nicht nur noch mehr Bürokratie, sondern verschärft soziale Ungleichheit.

Ich werde mich gemeinsam mit meinen Berufsverbänden für eine Herausnahme der Psychotherapie aus diesem Gesetzesentwurf, oder besser noch für eine komplette Streichung einsetzen.

Ihr/euer Hardi Schlie

Warum eine wertschätzende Sprache für Kinder so wichtig ist

Kinder brauchen Empathie und Wertschätzung. Dies gilt nicht nur für unser Verhalten ihnen gegenüber, etwa wenn wir ihnen Nähe, Trost, Schutz und menschliche Wärme geben. Genauso wichtig ist es, mit Bedacht und Augenmaß darauf achten, welche Worte wir beim Sprechen mit Kindern wählen, wenn es um deren Probleme geht.

Wenn in meiner Praxis beispielsweise ein Kind vorgestellt wird, das im Grundschulalter noch Schwierigkeiten bei der Blasenkontrolle hat, dann bitte ich die Eltern, mir zu erzählen, wie sie das Problem im Kontakt mit dem Kind sprachlich benennen. Oft ist dann die Rede davon, dass das Kind „ins Bett gemacht“ oder „in die Hose gepinkelt“ habe. Eltern, die aus Sorge um ihr Kind verständlicherweise belastet sind, ist dabei häufig nicht einmal bewusst, dass diese Wortwahl für Kinder potenziell verletzend sein kann, weil sie die Gefahr des Auslösens von Schuldgefühlen in sich birgt.

Ich bespreche diesen Aspekt mit den Eltern und bitte sie, in Zukunft davon zu sprechen, dass „die Blase übergelaufen“ ist. Damit wird das Problem von der Person des Kindes weggenommen und auf das Organ bezogen, um das es geht. Dies ist in der Regel sehr erleichternd für die Kinder und ermöglicht in der Behandlung eine lösungsorientierte Perspektive, etwa wenn ich mit dem Kind bespreche, dass es lernen kann, „zum Chef oder zur Chefin deiner Blase zu werden“.

Wie eine Behandlung einer Enuresis (so heißt das Problem in der medizinischen Fachsprache) im Einzelnen geschieht, werde ich an anderer Stelle berichten. Für heute noch ein praktischer Tipp für alle geschätzten Leser*innen, wie ihr/Sie eine wertschätzende Sprache für euch selbst einsetzen könnt. Wählt ein kleines Problem aus, welches ihr in den nächsten Tagen zu lösen habt.

Und nun versucht, einen vielleicht aufgekommenen – eher ungünstigen – inneren Satz wie „das werde ich bestimmt nicht hinkriegen“ zu ersetzen durch: „Ich stelle mir vor, wie gut ich mich fühlen werde, wenn ich die Sache gelöst habe.“
Ich wünsche euch/Ihnen allen eine schöne Woche.

Hardi Schlie